Guter Service erfüllt Bedürfnisse, die man scheinbar vorher noch gar nicht kannte. Bei Patchwork ist das ähnlich – besonders auf der Schreiboberfläche.

Das Wort Textverarbeitungsprogramm gibt sehr treffend wieder, worauf herkömmliche Schreibsoftware ihren Fokus legt: das Verarbeiten von Texten. Aber ein Schriftsteller verarbeitet nicht. Er kreiert – mit allen Sinnen.

So wird das Herz eines manchen vielleicht bereits einen Freudensprung machen, wenn Patchwork das Antippen eines Buchstabens auf der Tastatur mit dem passenden Geräusch einer alten Typenhebel-Schreibmaschine unterlegt. Aber Patchwork kann mehr, wesentlich mehr. Fangen wir von vorne an.

Das erste Kapitel – die Schreibarbeit beginnt

Sobald du ein neues Projekt angelegt hast, erscheint auf der linken Bildschirmseite das gelbe Fenster mit vier Start-Möglichkeiten. Klicke hier auf den Button eine Szene anlegen und losschreiben. Danach klickst du auf den Button Kapitel anlegen. Du hast bereits auf dem Kreativ-Board erste Ideen entwickelt? Dann kannst du in den Schreibmodus wechseln, indem du direkt auf den Button mit der Aufschrift Kapitel anlegen klickst.

Link-Tipp – Jetzt lesen!Schau auch hier herein:
Wie du Patchwork bereits vor dem eigentlichen Schreibprozess für die Ideenfindung einsetzen kannst, demonstriere ich dir in den beiden Vorgängerartikeln #1 Clustern mit Patchwork und #2 Die Kreativ-Matrix.

Nun öffnet sich ein kleines Fenster, dass dich dazu auffordert, dein erstes Kapitel zu benennen. Wenn du viel liest, weißt du, dass es unzählige Gliederungskonzepte für Romane gibt. Sorge dich daher nicht, ob dein Buch in Kapitel, Szenen, beides oder ganz anders aufgeteilt sein soll. All das wirst du im Nachhinein noch anpassen können.

Weniger Form, mehr Inhalt – die Schreiboberfläche im Überblick

Sobald du den Titel deines ersten Kapitels angegeben hast, öffnet sich die Schreiboberfläche von Patchwork. Als erstes wirst du wahrscheinlich den sehr dezent oliv getönten Hintergrund bemerken – ein kleines Detail, das sich gerade bei langen und nächtlichen Schreibsessions auszahlt.

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Auf den zweiten Blick fällt die stark vereinfachte Werkzeugleiste auf. Tools zum Verändern der Schriftgröße fehlen hier beispielsweise völlig. Schaut man näher hin, wird deutlich, warum. Bei Patchwork geht es nicht vorrangig um Form, sondern um Inhalt. Unzählige Hilfsmittel zur Verbesserung von Stil und Verständlichkeit warten darauf, entdeckt zu werden. Wir werden uns im nächsten Artikel näher damit beschäftigen. Im Augenblick konzentrieren wir uns auf die Gliederung in Kapitel und Szenen.

Das Projekt bekommt Struktur

Die Einteilung deines Romans in Kapitel und Szenen ist nicht nur für den Leser hilfreich. Auch für dich wird die enorme Textmenge wesentlich leichter zu handhaben. Erste Plot-Ideen lassen sich besser in das Projekt übertragen. Und durch gezielte Zwischenüberschriften behältst du den groben Handlungsbogen deiner Geschichte stets im Überblick.

Link-Tipp – Jetzt lesen!Schau auch hier herein:
Das klingt dir noch zu abstrakt? Ein Beispiel für die Herangehensweise an ein Roman-Projekt zeigt dir mein Artikel In 13 Schritten zum Roman-Plot. Alle dort dargestellten Arbeitsetappen lassen sich durch die Optimierung in die Einteilung in Kapitel und Szenen wunderbar auf dein Projekt in Patchwork übertragen.

Kapitel und Szenen kannst du in Patchwork auf verschiedene Art und Weise anlegen. Entweder, indem du den Mauszeiger in die linke Spalte mit der Überschrift Kapitel/Szene bewegst und anschließend den rechten Mauszeiger klickst oder, indem du einen bereits vorhandenen Text im Nachhinein in mehrere Szenen unterteilst. Ganz gleich für welche der beiden Varianten du dich entscheidest, Patchwork bietet dir eine große Auswahl von Strukturierungsmöglichkeiten. Martin Danesch stellt sie dir in einem kurzen Video vor:

Nimm dir am besten etwas Zeit, um ein wenig mit den verschiedenen Funktionen herumzuexperimentieren. In diesem Fall heißt es tatsächlich: Learning by doing. Viel Spaß!

Mehr über Patchwork erfährst du auf autorenprogramm.com.
Du möchtest Patchwork kennenlernen? Dann lade dir die kostenlose Testversion herunter!

In den folgenden Wochen werde ich gemeinsam mit Martin Danesch weitere nützliche Funktionen von Patchwork vorstellen.